Warum ist das Management des Working Capitals für die Liquidität eines Unternehmens wichtig?

Der Begriff Working Capital kann vereinfacht wie folgt definiert werden:

  Umlaufvermögen (kurzfristig in Geld wandelbare Vermögensgegenstände) - Kurzfristige (verzinsliche und unverzinsliche) Verbindlichkeiten = Working Capital

Ein Management dieses Working Capitals soll nun gleichzeitig hohe Rentabilität und eine ausreichende Liquidität des Unternehmens sicherstellen indem z. B.:

  • das Zahlungsziel mit den Lieferanten möglichst ausgeweitet wird (unter Beachtung der Rentabilität à Skontonutzung).
  • der Lagerstand, d. h. die Bindung liquider Mittel in Vorräten und unfertigen bzw. fertigen Erzeugnissen, möglichst niedrig gehalten wird.
  • die Außenstandsdauer der Forderungen möglichst niedrig gehalten wird.
  • Maßnahmen für ein effizientes Management der Forderungen können z. B. sein:

    • Auswahl der Geschäftspartner: z. B. Bonitätsprüfung
    • Vertragsgestaltung: z. B. klares Vereinbaren von Zahlungszielen, Vereinbarung von Anzahlungen
    • Zügige Fakturierung: z. B. durch elektronischen Versand der Fakturen
    • Effizientes Mahnwesen: klare Definition der Abläufe im Unternehmen

    Stand: 26. März 2025

    Bild: IDOL'foto - stock.adobe.com

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